Allgemeine Geschäftsbedingungen
Transparenz ist die Basis einer guten Zusammenarbeit. Hier findest du die rechtlichen Rahmenbedingungen für unsere Bildungsangebote.
1. Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Teilnahme an Kursen, Workshops und Mentoring-Programmen, die zwischen der FullStack Start Education GmbH, Torstraße 140, 10119 Berlin (nachfolgend „Anbieter“ oder „FullStack Start“) und ihren Kunden (nachfolgend „Teilnehmer“) geschlossen werden.
Vertragssprache ist ausschließlich Deutsch. Abweichende Bedingungen des Teilnehmers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Leistungsbeschreibung
Der Anbieter stellt IT-Bildungsangebote in Form von Online-Kursen, Präsenz-Workshops und individuellem Mentoring zur Verfügung. Der genaue Umfang der Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung auf der Website oder im individuellen Angebot. Die Leistungen umfassen in der Regel den Zugang zu Lernmaterialien, die Teilnahme an Video-Sessions, individuelle Code-Reviews und Support über digitale Kanäle wie Slack.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass FullStack Start eine Ausbildung und Unterstützung bietet, jedoch keinen Erfolg im Sinne einer garantierten Arbeitsplatzvermittlung schuldet. Der Lernerfolg hängt maßgeblich vom individuellen Engagement des Teilnehmers ab.
3. Vertragsschluss
Die Darstellung der Kurse auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung dar. Durch das Absenden einer Buchungsanfrage oder den Abschluss des Online-Kaufprozesses gibt der Teilnehmer ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Der Vertrag kommt erst durch die ausdrückliche Annahme (Auftragsbestätigung) durch den Anbieter in Textform zustande.
4. Zahlungsbedingungen und Gebühren
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich inklusive der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern diese anfällt. Die Kursgebühren sind, sofern nicht anders vereinbart, unmittelbar nach Rechnungsstellung fällig. Der Anbieter bietet verschiedene Zahlungsmodelle (Einmalzahlung, Ratenzahlung) an. Bei Ratenzahlung ist der Teilnehmer verpflichtet, die Raten pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt zu leisten. Bei Zahlungsverzug behält sich der Anbieter vor, den Zugang zu den Lerninhalten und Mentoring-Leistungen bis zum Ausgleich der offenen Forderungen zu sperren.
5. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbraucher haben ein gesetzliches Widerrufsrecht. Ein Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Details zum Widerrufsrecht, den Fristen und dem Muster-Widerrufsformular werden dem Teilnehmer im Rahmen des Buchungsprozesses gesondert mitgeteilt.
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter verliert.
6. Nutzungsrechte und geistiges Eigentum
Sämtliche vom Anbieter zur Verfügung gestellten Lernmaterialien (Texte, Videos, Code-Beispiele, Übungen) sind urheberrechtlich geschützt. Der Teilnehmer erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Materialien für seine persönlichen Lernzwecke während der Vertragslaufzeit zu nutzen. Jede darüber hinausgehende Nutzung, insbesondere die Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung oder Weitergabe an Dritte – auch auszugsweise – ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Anbieters untersagt.
Im Rahmen von Kursen erstellte Arbeiten des Teilnehmers verbleiben in dessen Eigentum. Der Teilnehmer räumt dem Anbieter jedoch das Recht ein, anonymisierte Ausschnitte der Arbeiten zu internen Schulungszwecken oder zur Qualitätssicherung zu nutzen.
7. Pflichten des Teilnehmers
Der Teilnehmer ist verpflichtet, die zur Vertragsabwicklung erforderlichen Daten wahrheitsgemäß anzugeben und Änderungen unverzüglich mitzuteilen. Der Teilnehmer verpflichtet sich, die Zugangsdaten zu seinem Lernaccount geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Er trägt Sorge dafür, dass sein technisches Equipment den Anforderungen zur Nutzung der angebotenen Leistungen entspricht (stabile Internetverbindung, aktueller Browser).
8. Laufzeit und Kündigung
Die Laufzeit des Vertrages richtet sich nach dem gebuchten Programm. Eine ordentliche Kündigung während der fest vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Teilnehmer trotz Abmahnung gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt oder mit der Zahlung der Gebühren erheblich im Verzug ist.
9. Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.
10. Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Teilnehmers zur Erfüllung des Vertrages gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen. Details hierzu finden sich in der separaten Datenschutzerklärung auf der Website.
11. Schlussbestimmungen
Auf Verträge zwischen dem Anbieter und dem Teilnehmer findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Sofern es sich beim Teilnehmer um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen Berlin.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.